Biografie

Gerhard Vielhaber wurde 1982 in Attendorn geboren. Bereits 1994 nahm Prof. Karl-Heinz Kämmerling den erst Zwölfjährigen als Privatschüler auf. Bei ihm legte er 2006 an der HMT Hannover sein Diplom ab und studierte anschließend bis zu seinem Konzertexamen in der Soloklasse von Prof. Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin. Seit September 2014 lehrt Gerhard Vielhaber als Professor für Klavier am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch/Österreich.

Neben zahlreichen Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde ihm 1997 beim Internationalen Rundfunk-Wettbewerb „Concertino Praga“ ein 1. Preis verliehen. Es folgten weitere Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen, so z. B. der Kulturpreis des Kreises Olpe im Jahr 2002 und der GWK Förderpreis Musik 2003. Als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin wurde er als Solist in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats aufgenommen. Seinem „BOVIARTrio“ mit Daniel Bollinger (Klarinette) und Julian Arp (Violoncello) wurde beim Deutschen Musikwettbewerb 2002 ein Stipendium verliehen, ebenso 2011 seinem „Mariani Klavierquartett“ mit Philipp Bohnen (Violine), Barbara Buntrock (Viola) und Peter-Philipp Staemmler (Violoncello), dessen „Debüt im Deutschlandradio Kultur“ im Januar 2013 im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie große Anerkennung fand. Gerhard Vielhaber war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und wurde lange Zeit von der Jürgen-Ponto-Stiftung sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert.

Sowohl solistisch als auch kammermusikalisch ist Gerhard Vielhaber bei bedeutenden Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Musikfest Berlin, den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Rheingau Musik Festival zu hören. Außerdem führte ihn seine Konzerttätigkeit u. a. zur Reihe „Next Generation“ des Harenberg-Verlags in Dortmund, in die Laeiszhalle nach Hamburg, nach Spanien, Kroatien, Nordafrika und Japan. Als Solist konzertierte er unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Matthias Foremny, dem venezolanischen Nationaljugendorchester unter Patrick Lange, dem Rundfunkorchester Köln unter Peter Gülke und dem Rundfunksinfonieorchester Warschau unter Wojciech Rajski. Ein großer Erfolg war auch sein Debüt 2007 beim Orchester des Nationaltheaters Mannheim unter Leitung von Adam Fischer.

Im Januar 2008 schreibt die PianoNews über seine bei ClassicClips erschienene Solo-CD mit Werken von Franck, Kalabis (Ersteinspielung) und Schumann: "Die Einspielung lässt erwartungsvoll in die Zukunft des jungen Pianisten schauen." Rundfunkaufnahmen entstanden unter anderem für den WDR, BR, SWR, ORF und das Fernsehen der Tschechischen Republik.

Stand: Januar 2015

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